Das Buch habe ich als Rezensionesexemplar erhalten, meine Meinung ist jedoch wie immer unabhängig.
Autorin: Jean Kwok
Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin: 14.09.2015
Seitenanzahl: 480
ISBN: 978-3-442-48272-6
Reihe?: Nein
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Der Inhalt:
Charlie Wong lebt mit ihrer Schwester und ihrem Vater in New York, wo sie in Chinatown als Tellerwäscherin arbeitet. Doch erstens stellt sie sich da ziemlich tollpatschig an und zweitens ist es nicht ihr Traumjob. Ihre Schwester überredet sie schließlich in einem Tanzstudio als Rezeptionistin anzufangen. Das auf einmal sie das Talent zu einer begnadeten Tänzerin haben soll, hat sie so nicht kommen sehen...
Rezension:
Das Cover ist schlicht aber sehr hübsch. Durch die Farbe fällt es schon auf im Regal und es passt wirklich super zum Inhalt. Gerade durch die Einfachheit gefällt es mir sehr gut!
Der Einstieg ist recht flüssig, wenn es mich auch kurz irritiert hat, das zunächst die Kennenlerngeschichte von Charlies Eltern im Fokus steht. Dies geht jedoch recht schnell über zu Charlie, welche gerade im Restaurant steht und Teller wäscht.
Leider war dies etwas unspektakulär, wodurch ich das Buch kurzzeitig beiseite gelegt hatte. Ich dachte zunächst, dass es einfach der Anfang sei, der etwas Zeit braucht, doch leider fand ich das Buch insgesamt sehr langatmig. Hier hätten weniger Seiten definitiv mehr für die Geschichte getan.
Die meiste Zeit war das Buch recht zäh und hat sich stellenweise sehr gezogen. Manchmal hätte ich mir aber noch viel mehr Tanzszenen gewünscht, da diese zentraler Bestandteil der Handlung sind.
Die Charaktere fand ich richtig toll ausgearbeitet!! Charlie ist mir super sympathisch - da sie einfach so echt ist. Ich mag die Wandlung die sie in dem Buch durchmacht. So ist sie schüchtern und ziemlich tollpatschig, doch mit jeder Seite entwickelt sie sich weiter. Die Charakterentwicklung passt hier super in die Geschichte und ist klasse ausgearbeitet. Auch die anderen Charaktere sind einzigartig und haben ihre Besonderheiten. Hier hat die Autorin definitiv tolle Persönlichkeiten geschaffen, welche zur Geschichte beitragen.
Gut eingebracht sind auch die chinesischen Traditionen - wobei ich nicht beurteilen kann inwiefern diese wirklich echte Traditionen sind oder nicht. Manchmal war es mir aber fast schon etwas zu viel Tradition. Trotzdem wird dem Leser hier sehr gut das "chinesische Leben" in New York dargestellt.
Die Idee der Geschichte finde ich schön, aber auch nicht neu. Es ist eben eine typische "vom Tellerwäscher zum Millionär" - Geschichte. Oder eben von der Tellerwäscherin zur Tänzerin.
Fazit:
Trotz mancher positiven Aspekte konnte mich das Buch aber nicht zu 100% fesseln und begeistern. Es ist ein schönes Buch, aber eben keins, welches mich ganz überzeugt hat. Ich denke, wenn man gerne Geschichten zum Thema Tanz, Leben und einer Prise Liebe mag, dann ist dies das richtige Buch.
Hallo!
AntwortenLöschenIch fand das Buch sehr gut und liebte besonders die tanzszenen. Aber auch die chinesischen Traditionen fand ich sehr spannend und wie unterschiedlich Charlies Eltern noch leben und sich der Tradition verschrieben haben. Ich mochte dieses Buch sehr und fand es keineswegs langatmig! Schade, dass es dir nicht so gut gefallen hat.
Liebe Grüße
Martina
http://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/
hey =)
LöschenJa letztendlich sind Rezensionen halt immer nur eine Einzelmeinung. Freut mich aber, dass es dir gefallen hat und auch, dass du das so offen als Kommentar schreibst =)
lg
Sinah
Hallo nochmal :)
LöschenUnd Gott sei dank sind Geschmäcker verschieden! =) Sonst wär es ja langweilig!
Liebe Grüße
Martina
Das ist was wahres dran ♥
Löschenlg
Sinah